Merlot gilt oft als der zugänglichere, weichere Gegenpart zu Cabernet Sauvignon. Genau das macht die Sorte bei vielen Weintrinkern so beliebt. Merlot bietet Struktur ohne unnötige Härte.

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Wie schmeckt Merlot?

Typische für Merlot sind Aromen von Pflaume, dunkle Kirsche und ein Hauch Schokolade, dazu weiche, gut eingebundene Tannine. Merlot wirkt meist rund und harmonisch, mit weniger Ecken und Kanten als andere kräftige Rotweinsorten. Ein Wein, der schnell zugänglich ist.

 

Zu welchem Essen passt Merlot?

Merlot ist ein äußerst vielseitiger Speisenbegleiter, perfekt zu geschmortem Rind, Lamm, aber auch zu Pilzgerichten oder milderem Hartkäse. Seine weiche Art macht ihn auch für Menschen angenehm, die sonst eher zurückhaltend bei kräftigen Rotweinen sind und Tannine eher als störend empfinden.

 

Wo wächst die Rebsorte Merlot?

Merlot ist die meistangebaute Rebsorte im Bordeaux, wo sie besonders am rechten Ufer (Saint-Émilion, Pomerol) die Hauptrolle spielt und dort zu den teuersten Weinen der Welt zählt (etwa Château Pétrus). International ist die Sorte durch Kalifornien und Italien (dort oft in Supertoskanern verschnitten) ebenfalls stark geprägt.

In Österreich bevorzugt Merlot schwere Lehmböden, die seine typisch dichten, konzentrierten Fruchtaromen hervorbringen – meist in wärmeren Rotweinregionen und häufig als Bestandteil von Cuvées.