Weißburgunder führt oft ein bescheidenes Dasein im Schatten von Chardonnay und Grauburgunder. Zu Unrecht, denn die Sorte kann elegant, präzise und überraschend vielschichtig sein, ohne jemals aufdringlich zu wirken.

Wie schmeckt Weißburgunder?

Dezente Apfel- und Birnenaromen, manchmal eine feine Nussigkeit, dazu eine angenehme, nie zu spitze Säure. Weißburgunder ist die Rebsorte für alle, die keinen lauten Wein wollen, sondern einen, der sich Zeit lässt und trotzdem Charakter zeigt.

 

Zu welchem Essen passt Weißburgunder?

Ein sehr guter Speisenbegleiter für Fischgerichte, helles Fleisch oder cremige Saucen, ohne dabei zu dominieren. Auch zu Gemüsegerichten und milden Vorspeisen passt er unauffällig gut. Übrigens ist Weißburgunder ein Perfect-Match zu Tafelspitz.

 

Wo wächst die Rebsorte Weißburgunder?

Wie Grau- und Spätburgunder stammt auch Weißburgunder ursprünglich aus dem französischen Burgund und ist heute vor allem in Deutschland und im Elsass stark vertreten, wo er oft kräftiger und dichter ausgebaut wird. 

In Österreich gedeiht die Sorte in mehreren Anbaugebieten gut, oft dort, wo auch Chardonnay und Grauburgunder stehen. Kalkhaltige Böden begünstigen die feine Mineralität, für die gute Weißburgunder bekannt sind.